Konfiguration
Bevor der CMC verwendet werden kann muss dieser zuerst konfiguriert werden. Die Konfiguration erfolgt über das Softwaretool BICO® . Die mit dem BICO® erstellte Konfigurations-Datei wird auf eine SD-Karte gespeichert. Die Karte wird in den SD-Kartenschacht des CMC gesteckt und von dort aus geladen.
Konfigurationsprinzip
Die Konfiguration wird in drei Kategorien unterteilt.
- Ereignisse
- Funktionen
- Einstellungen
Die Ereignisse werden mit den Funktionen verknüpft.
Ereignisse
Auf Ereignisse kann mittels einer Funktion reagiert werden. Jedem Ereignis, auf welches reagiert werden soll wird die gewünschte Funktion zugewiesen, indem in der entsprechenden Ereignisstabelle die Funktionsnummer eingetragen wird von der Funktion die ausgeführt werden soll.
Beispiele Ereignisse:
- Einer der zwölf Eingänge wird miitels Schalter geschlossen
- Ein Kommando (Protokoll) wird über die RS232- oder RS485-Schnittstelle empfangen
Funktionen
Der CMC besitzt verschiedene Funktionen. Jede Funktion hat Ihre eigene Nummer und ist Bestandteil einer Funktionsgruppe. Die Funktionsgruppen Relais und Audio Stopp sind bereits definiert. Alle anderen Funktionen sind nur als Methode definiert. Die Übergabewerte sind in der Konfiguration hinterlegt (Senden von RS-Strings, MP3-Titel spielen) oder werden im Ereignisstring mitgegeben (Wildcard-Funktionen).
Es besteht die Möglichkeit mehrere Funktionen nacheinander, durch einen Aufruf eines Makros abzuarbeiten. Ein Makro ist eine Funktion welche mehrere Funktionen sequentiell abarbeiten kann.
Bespiele Funktionen:
- Relais schliessen oder öffnen
- Audio-Titel spielen
- Kommando (Protokoll) über RS232- oder RS485-Schnittstelle senden
- Makro ausführen (mehrere Funktionen hintereinander)
- Zeitbasierte Show starten
- DMX-Geräte ansteuern
Einstellungen
Die restlichen Konfigurationsmöglichkeiten zählen zu den Eigenschaften.
Eine Einstellung ist z.B. die Lautstärke welche nach dem Einschalten des CMC's eingestellt ist. Eine Einstellung kann auch die Konfiguration der Schnittstelle (Baudrate, Datenbits, Parität, usw.) bedeuten.
Blockschema
Im Blockschema ist die Konfiguration grafisch dargestellt. Die 12 Eingänge und die RS-Schnittstellen lösen Ereignisse aus. Jedes Ereignis hat eine eindeutige Funktion zugewiesen. Die Funktionen werden durch die Relais, die Schnittstellen, den IR-Ausgang oder dem Audio-Teil ausgeführt.
